WebViewGold Dokumentation · iOS
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Pull-to-Refresh-API

Aktiviere die native Pull-to-Refresh-Geste in deiner iOS-WebView-App, passe ihre Farben an und schalte sie dynamisch aus deiner Web-App um.

Die Pull-to-Refresh-API bringt die native iOS-Geste zum Aktualisieren in deine WebView-App: Nutzer ziehen die Seite nach unten, um die aktuelle URL neu zu laden – genau wie in nativen Apps wie Mail oder Safari.

So aktivierst du das Feature:

Öffne Config.swift und setze:

var pulltorefresh = true
var preventoverscroll = false
  • pulltorefresh aktiviert das native Refresh-Element.
  • preventoverscroll muss auf false stehen – die Geste benötigt die Bounce-/Overscroll-Animation der WebView.

Farben anpassen:

Den Lade-Spinner und seinen Hintergrund kannst du in Config.swift getrennt für den Light und Dark Mode gestalten:

var pulltorefresh_loadingsigncolour_lightmode = #colorLiteral(...)
var pulltorefresh_backgroundcolour_lightmode = #colorLiteral(...)
var pulltorefresh_loadingsigncolour_darkmode = #colorLiteral(...)
var pulltorefresh_backgroundcolour_darkmode = #colorLiteral(...)

Tipp: Klicke in Xcode auf das Farbfeld neben dem jeweiligen #colorLiteral, um eine Farbe visuell auszuwählen. Die Dark-Mode-Varianten erfordern iOS 13 oder höher.

Dynamisch aus deiner Web-App umschalten:

Du kannst Pull-to-Refresh zur Laufzeit ein- oder ausschalten – zum Beispiel, um es auf Seiten mit eigenen Wisch-Gesten (Karten, Slider, Spiele) zu deaktivieren:

<a href="enablepulltorefresh://">Pull-to-Refresh aktivieren</a>
<a href="disablepulltorefresh://">Pull-to-Refresh deaktivieren</a>

Oder per JavaScript:

window.location.href = "disablepulltorefresh://";

Beide Befehle werden auch innerhalb eines MultiAPICall-Aufrufs unterstützt.

Gut zu wissen:

  • Das Refresh-Element lädt die URL neu, die aktuell in der WebView angezeigt wird.
  • Wenn du über die Dynamic-UI-API die Farbe der unteren Leiste zur Laufzeit änderst, werden die Pull-to-Refresh-Farben automatisch passend angepasst.

Implementierungshinweise im SDK-Stil

Betrachte diese Funktion als native Fähigkeit, die deiner Web-Ebene bereitgestellt wird: Behalte deine Produktivwebsite oder PWA als zentrale Quelle bei und nutze anschließend die dokumentierten WebViewGold-Konfigurationsflags, URL-Befehle und JavaScript-Bridge-Aufrufe, um natives iOS-Verhalten nur dort zu aktivieren, wo es einen Mehrwert bietet. So bleibt deine Codebasis wartbar, da dieselbe Webanwendung mit minimaler Fallunterscheidung Browser, WebViewGold für iOS und die übrigen WebViewGold-Plattformen bedienen kann.

Für zuverlässige Ergebnisse empfehlen sich HTTPS-Endpunkte, stabile Routennamen, explizite Erfolgs-/Fehlerzustände in deiner UI sowie kleine JavaScript-Hilfsfunktionen, die native Aufrufe kapseln. Beispielsweise kann eine mit jQuery Mobile, Lovable, Base44, Bolt, WordPress, Bubble, einem eigenen React-/Vue-/Angular-Stack oder statischem HTML erstellte Web-App eine einzelne Schaltfläche oder einen Event-Handler bereitstellen, der die native WebViewGold-API auslöst und dennoch einen sauberen Browser-Fallback zeigt.

  • Empfohlenes Integrationsmuster: Erkenne den App-Kontext, rufe die WebViewGold-API auf und aktualisiere anschließend deine Web-UI nach dem nativen Callback oder Routenwechsel.
  • Test-Checkliste: Prüfe die Funktion auf einem echten Gerät oder in einem paketierten Build, überprüfe Berechtigungen und Store-Prüftexte und stelle sicher, dass reine Browser-Nutzer weiterhin einen sinnvollen Fallback erhalten.
  • SEO-Vorteil: Halte Feature-Seiten, Routentitel und strukturierte Inhalte auf deiner Website indexierbar, während WebViewGold die native App-Hülle für iOS-Nutzer bereitstellt.

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