Ablehnung nach der Metadaten-Richtlinie von Google Play: So korrigierst du App-Titel, Icon und Screenshots
Bei einer Metadaten-Ablehnung geht es um deinen Store-Eintrag, nicht um deinen Code. Google prüft Titel, Icon, Entwicklername, Beschreibungen und Grafiken gegen eine kurze Liste von Formatierungs- und Formulierungsregeln, und KI-geschriebene Einträge verletzen oft mehrere davon gleichzeitig. Die meisten Korrekturen dauern Minuten und brauchen keinen neuen Build.
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Was die Metadaten-Richtlinie tatsächlich prüft
Die Metadaten-Richtlinie ist Googles Regelwerk für alles, was deine App im Store umgibt: App-Name, Entwicklername, Icon, Kurz- und Vollbeschreibung, Feature-Grafik und Screenshots. Ihre Regeln sind formal und leicht zu prüfen, deshalb kommen viele dieser Ablehnungen innerhalb von Stunden aus der automatischen Prüfung. Einfach gesagt:
Der App-Titel darf höchstens 30 Zeichen lang sein.
Titel, Icon und Entwicklername dürfen keine Emojis, Emoticons oder wiederholten Sonderzeichen enthalten und sollten nicht in GROSSBUCHSTABEN geschrieben sein, außer deine Marke wird so geschrieben.
Titel, Icon und Entwicklername dürfen nicht auf Store-Leistung oder Rankings verweisen (etwa „#1“, „App des Jahres“, „Beliebt“ oder Award-Badges), nicht auf Preise oder Aktionen (etwa „10 % Rabatt“ oder „für kurze Zeit kostenlos“) und nicht auf Google-Play-Programme (etwa „Editor's Choice“ oder „Neu“).
Icons dürfen keine irreführenden Symbole verwenden, zum Beispiel einen Punkt für ungelesene Nachrichten, wenn es keine Nachricht gibt, oder einen Download-Pfeil bei einer App, die nichts mit Downloads zu tun hat.
Beschreibungen müssen klar und relevant sein. Keyword-Listen, starke Wiederholungen, übermäßige Formatierung und Testimonials ohne Quelle gelten als Verstöße.
Screenshots und Videos müssen das echte Erlebnis der App zeigen.
Probleme mit der Richtigkeit, etwa Funktionen, die es nicht gibt, oder „offizielle“ Formulierungen, fallen unter andere Richtlinien. Erwähnt dein Hinweis so etwas, ist der Guide zu irreführenden Angaben der bessere Startpunkt.
So liest sich der Ablehnungshinweis
Die E-Mail und die Seite Richtlinienstatus in der Play Console nennen meist die Metadaten-Richtlinie und zeigen auf das Element, das durchgefallen ist: App-Titel, Kurzbeschreibung, Vollbeschreibung, Icon, Screenshots oder Feature-Grafik. Oft steht im Hinweis auch, in welcher Sprache des Store-Eintrags das Problem gefunden wurde. Manche Hinweise zitieren den beanstandeten Text, andere sagen nur, dass das Element unzulässige Inhalte enthält, und überlassen dir die Suche.
Nennt der Hinweis eine Sprache, die du nie bearbeitet hast, sieh dir deine übersetzten Store-Einträge an. Maschinelle Übersetzung ist eine klassische Quelle zusätzlicher Großbuchstaben und eingeschmuggelter Superlative. Solange das Problem nur im neuen Eintragstext steckt, bleibt die bereits veröffentlichte Version meist verfügbar, während du es behebst.
Element für Element: Grenzen und was beanstandet wird
Element
Grenze oder Vorgabe
Typische Beanstandung bei KI-geschriebenen Einträgen
App-Name
Max. 30 Zeichen; keine Emojis, Emoticons oder wiederholten Symbole; GROSSBUCHSTABEN nur, wenn es deine Marke ist
Ein Feuer-Emoji plus „HABIT TRACKER #1 Free AI Planner“ oder eine Kette von Keywords, getrennt durch Kommas
Kurzbeschreibung
Max. 80 Zeichen
Preisversprechen, eine nackte Keyword-Liste, eine Behauptung, die du in der App nicht zeigen kannst
Vollständige Beschreibung
Max. 4.000 Zeichen
Ein Keyword-Block am Ende, dieselbe Phrase in jedem Absatz, anonyme „Nutzerbewertungen“, „beste App 2026“
Entwicklername
Dieselben Regeln wie für den Titel
„Best Apps Studio“, Emojis oder ein Name, der nach einem anderen Unternehmen klingt
App-Icon
512 x 512 px, 32-Bit-PNG mit Alphakanal, max. 1024 KB
Banderolen wie „NEU“, „GRATIS“ oder „-50 %“, Sternebewertungen, ein roter Benachrichtigungspunkt, ein Download-Pfeil
Feature-Grafik
1024 x 500 px, JPEG oder 24-Bit-PNG ohne Alphakanal
„App des Jahres“, Google-Play-Badges, Preisaufkleber
Screenshots
Mindestens 2 zum Veröffentlichen, bis zu 8 pro Gerätetyp; JPEG oder 24-Bit-PNG; Seitenlängen zwischen 320 und 3840 px, die lange Seite höchstens doppelt so lang wie die kurze
Aufnahmen aus dem Desktop-Browser, Design-Mockups, Banner wie „Jetzt herunterladen“ oder „Gratis“, Bildunterschriften, die den Großteil des Bildes verdecken
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Kevin Joling · FlightConnections & TrainConnections · Trustpilot
Warum Vibe-Coding-Einträge diese Regeln brechen
Die KI hat eine Anzeige geschrieben, keinen Store-Eintrag
Bitte einen Chatbot um einen „eingängigen, SEO-optimierten App-Namen“, und du bekommst Emojis, Superlative und fünf Keywords in 50 Zeichen. Google will den Namen deiner App plus höchstens einen kurzen, sachlichen Zusatz.
Icons aus Bildgeneratoren
KI-Icon-Generatoren lieben glänzende Sterne, Badges und winzige „NEU“-Banderolen. Alles, was wie eine Statusanzeige, eine Bewertung oder ein Preisschild aussieht, gilt als irreführend.
Screenshots aus dem Vorschaufenster
Eine Aufnahme der Lovable- oder Bolt-Vorschau, eines Browserfensters oder eines Figma-Frames ist nicht die App. Reviewer vergleichen deine Screenshots mit dem installierten Build.
Automatisch übersetzte Einträge
Die Play Console kann deinen Eintrag für dich übersetzen. Übersetzungen werden ebenfalls geprüft, und manchmal machen sie aus einem ruhigen Titel Großbuchstaben oder schmuggeln Wörter wie „beste“ ein.
Korrigiere den Eintrag in einem Durchgang
Text und Grafiken sind Änderungen am Store-Eintrag; nur ein neues Launcher-Icon braucht einen neuen Build.
Schreib den Titel neu
Nutze deinen Markennamen, optional gefolgt von einem kurzen Zusatz: „Acme: Habit Tracker“ hat 19 Zeichen. Lass Emojis, „#1“, „Free“, „Pro 2026“ und alle GROSSBUCHSTABEN weg, die nicht Teil deiner Marke sind. Keywords gehören in die Kurz- und die Vollbeschreibung; der ASO-Guide für Vibe-Coding-Apps zeigt, wie du sie platzierst.
Räum beide Beschreibungen auf
Kurzbeschreibung: ein Satz, der sagt, was die App für den Nutzer tut, unter 80 Zeichen. Vollbeschreibung: kurze Absätze und ein paar Aufzählungspunkte. Lösche Keyword-Blöcke, wiederholte Phrasen, anonyme Zitate und Preisversprechen. In der Beschreibung zu sagen, dass der Download der App kostenlos ist, ist in der Regel in Ordnung, wenn es stimmt; im Titel, im Icon oder im Entwicklernamen nicht.
Prüf den Entwicklernamen
Für ihn gelten dieselben Regeln wie für den Titel. Nutze den Namen deines Unternehmens oder deinen eigenen, nicht „Top Apps“ und keinen Namen mit Emojis oder Symbolen.
Zeichne das Icon ohne Badges neu
Lade ein sauberes PNG mit 512 x 512 px in den Store-Eintrag hoch und ersetze die Launcher-Icons in den mipmap-Ordnern deines WebViewGold-Projekts, damit beide übereinstimmen; der Android-Guide zum App-Icon listet die Dateien auf. Ein geändertes Launcher-Icon braucht einen neuen Build mit höherem Version Code.
Nimm die Screenshots in der App neu auf
Installiere den Build aus dem internen Test, öffne vier bis sechs echte Screens mit realistischen Demodaten und mach Screenshots auf dem Gerät. Blende Benachrichtigungen und den Netzbetreiber in der Statusleiste aus, halte Bildunterschriften bei etwa einem Fünftel des Bildes und vermeide Wörter wie „Beste“, „Gratis“ oder „Jetzt herunterladen“. Fülle den Alternativtext aus, nach dem die Play Console fragt. Der Guide zu Screenshots und Store-Eintrag hat einen schnellen Ablauf.
Prüf jede Version des Eintrags und sende ihn dann zur Überprüfung
Geh alle Übersetzungen, alle benutzerdefinierten Store-Einträge und die Feature-Grafik durch. Sende die Änderungen dann über die Seite Veröffentlichungsübersicht zur Überprüfung.
Prompt: konformen Titel und Beschreibungen erstellen
Füll zuerst die Klammern aus. Die Regeln im Prompt spiegeln die Metadaten-Richtlinie wider, die Ausgabe ist also ein Entwurf, den du nach kurzem Gegenlesen einfügen kannst.
In ChatGPT, Claude oder den Chat deines Builders einfügen
Schreib einen Google-Play-Store-Eintrag für meine App, der der Metadaten-Richtlinie von Google Play entspricht.
App- oder Markenname: [Name]
Was die App heute tut (nur echte, funktionierende Features): [Liste]
Zielgruppe: [für wen sie ist]
Regeln:
- App-Titel: max. 30 Zeichen, Markenname zuerst, optional ein kurzer, sachlicher Zusatz nach einem Doppelpunkt. Keine Emojis, Emoticons, wiederholten Symbole oder Wörter in GROSSBUCHSTABEN.
- Keine Ranking-, Award- oder Leistungswörter (beste, #1, top, beliebt, App des Jahres) und keine Preis- oder Aktionsformulierungen (gratis, kostenlos, Sale, % Rabatt, nur für kurze Zeit) im Titel.
- Kurzbeschreibung: ein schlichter Satz, max. 80 Zeichen.
- Vollbeschreibung: max. 4000 Zeichen, kurze Absätze, höchstens 6 Aufzählungspunkte, keine Keyword-Listen, keine wiederholten Phrasen, keine Testimonials, nichts, was nicht in meiner Feature-Liste steht.
- Nenne keine anderen Unternehmen, Apps oder KI-Modelle beim Namen.
Ausgabe: der Titel mit seiner Zeichenzahl, die Kurzbeschreibung mit ihrer Zeichenzahl, dann die Vollbeschreibung.
Metadaten-Checkliste vor der erneuten Einreichung
Der App-Titel hat höchstens 30 Zeichen und enthält kein Emoji, keine Symbolkette und kein Wort in GROSSBUCHSTABEN, das nicht zu deiner Marke gehört.
Keine Ranking-, Award-, Preis- oder „Neu“-Formulierungen in Titel, Icon, Entwicklername oder Feature-Grafik.
Kurzbeschreibung unter 80 Zeichen; Vollbeschreibung ohne Keyword-Blöcke und anonyme Testimonials.
Store-Icon und Launcher-Icon stimmen überein und enthalten keine Badges, Punkte oder Pfeile.
Screenshots aus der installierten App auf einem Smartphone aufgenommen, ohne Mockups und ohne Browserrahmen.
Übersetzungen und benutzerdefinierte Store-Einträge Zeile für Zeile geprüft.
Darf ich „Free“ oder „Gratis“ in meinen App-Titel bei Google Play schreiben?
Nein. Preis- und Werbeformulierungen sind in Titel, Icon und Entwicklername nicht erlaubt. In der Beschreibung darfst du sagen, dass der Download der App kostenlos ist, solange das stimmt und kostenpflichtige Funktionen angegeben sind.
Sind Emojis in der Beschreibung bei Google Play erlaubt?
Das ausdrückliche Emoji-Verbot gilt für Titel, Icon und Entwicklername. In der Beschreibung werden ein paar Emojis meist toleriert, aber übermäßige oder dekorative Formatierung kann trotzdem als Verstoß gewertet werden, also setze sie sparsam oder gar nicht ein.
Meine Marke wird in Großbuchstaben geschrieben. Ist das ein Problem?
Nein. GROSSBUCHSTABEN sind in Ordnung, wenn deine Marke tatsächlich so geschrieben wird. Schreib nur keine zusätzlichen Wörter rund um den Markennamen groß.
Brauche ich einen neuen Build, um eine Metadaten-Ablehnung zu beheben?
Nur wenn das Problem Teil des Bundles ist, typischerweise das Launcher-Icon. Text, Screenshots, Feature-Grafik und Store-Icon sind Änderungen am Eintrag, die du ohne neue Version zur Überprüfung senden kannst.
Darf „AI“ oder „KI“ in meinem App-Namen stehen?
Ja, als sachlicher Zusatz, wenn die App wirklich KI nutzt, zum Beispiel „Acme: KI-Essensplaner“. Den Markennamen eines KI-Anbieters wie ChatGPT oder Gemini im Titel zu verwenden, ist ein anderes Problem und fällt unter die Regeln zur Identitätstäuschung.
Drei Wege, deine App in die Stores zu bringen
Gleiches Ergebnis, unterschiedlich viel Arbeit auf deiner Seite. Alle drei kommen mit Genehmigungsgarantie und 24/7 Support von echten Menschen.
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